Die Ortsgemeinde Mündersbach veröffentlicht in o.g. Ausgabe folgende Bekanntmachungen:

Sprechstunde des Ortsbürgermeister

Die nächste Sprechstunde findet statt Montag, den 17. August 2020. Sie erreichen dann den Ortsbürgermeister von 18:00 bis 19:00 Uhr telefonisch im Gemeindebüro, Alte Straße 2, unter 02680 98 99 80. Besucher des Gemeindebüros halten sich bitte an die aktuell gültigen Regeln zur Coronavirusbekämpfung: also mit Nasen- Mundschutz und 1,50 m Abstand. Nachrichten senden Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Nutzen Sie zu Ihrer Information auch die Gemeindehomepage und die Amtlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Mündersbach im Inform, das wöchentlich erscheint.

 

Astplatz geöffnet

Der Astplatz ist für die Mündersbacher Gartenbesitzer wieder geöffnet am Freitag, dem 21.08.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr

 

Aus der Gemeinderatssitzung vom 03.08.2020

Öffentlicher Teil A:

1.Bekanntgaben:

Der Ortsbürgermeister informierte die Ratsmitglieder über folgende Themen:
- Die Einschränkungen durch die Coronavirus-Bekämpfungsauflagen gelten immer noch, solange keine wirksamen Impfstoffe und Medikamente vorhanden sind; seit dem 26.06.2020 konnten alle Kinder den Kindergarten Pusteblume wieder besuchen: in 3 festen Gruppen mit gut organisiertem Hygienekonzept;
- GS Roßbach: die Beigeordnete Wiebke Szczesny-Bersch berichtete über den aktuellen Stand der geplanten Umwandlung der GS Roßbach zu einer Ganztagsschule. Es gibt momentan 31 Anmeldungen zum Ganztagsbetrieb, die VG hat für Schüler/innen aus dem Bereich der GS Borod den Schülertransport organisiert. Am 02. Februar 2021 findet an der GS Roßbach ein Tag der offenen Tür statt.
- Baumaßnahme Kita-Anbau: die Mauer zum Nachbargrundstück ist errichtet und der Stabgitterzaun ist fertig montiert; die Rutsche wurde geliefert: Aufbau der Rutsche, Bau des Sandkastens und Pflasterarbeiten erfolgen in Eigenleistung;
- Baumaßnahme Erdgasversorgung/Wasserleitung: in den Sommerferien wurde in der Alten Straße und Schulstraße Erdgasrohre und eine neue Wasserleitung verlegt. Das FFW Gerätehaus wurde auch ans Erdgasnetz angeschlossen; die Erdgasleitung wurde auch verlegt im Hubertusweg zur Aura-Tagespflege sowie zum Sportlerheim und Tennisheim. Aktuell werden die Bauarbeiten in der Untergasse durchgeführt, danach kommt der Auenweg an die Reihe.
- Anhebung Entwässerungsrinne vor FFW Gerätehaus: rechtzeitig vor dem Eintreffen des neuen MLF am 07.07.2020 wurde die Entwässerungsrinne vor dem linken Garagentor angehoben;
- In der Waldstraße wurde eine erforderliche Querrinne eingebaut.
- Der Fußweg zur Aura ist mittlerweile gepflastert, die Anschlussarbeiten an die vorhandenen Fußwege werden noch gebaut.
- Brief der KV MT: Gewährung eines Zuschusses für die Kita Küche in Höhe von 5.000,00 €
- Brief der KV MT: Gewährung Zuschuss „Kita Plus“ für Kitaarbeit in Höhe von 4.000,00 €
- Brief der KV MT: Auszahlung des Baukostenzuschusses des WW-Kreises zum Kitaanbau in Höhe von 56.000,00 €;
- am 07.07.2020 erhielt unsere Löschgruppe Mündersbach das neue MLF;
- am 27.07.2020 fand die Versammlung der Jagdgenossenschaft mit Neuwahl des Vorstandes statt: es wurden gewählt: zum Jagdvorsteher Ortsbürgermeister Helmut Kempf, 1. Beisitzer: Axel Kroppach; 2. Beisitzer: Axel Neif; zu Vertreter der Beisitzer: Jürgen Schneider und Manfred Neuer.

02.Übertragung des FW Gerätehauses an die VG Hachenburg; Beschluss:

Der Gemeinderat beschließt das gemeindeeigene Feuerwehrhaus, Rheinstraße 25, Flur 23, Nr. 120/7, kostenfrei im Rahmen eines Übertragungsvertrages auf die Verbandsgemeinde Hachenburg zu übertragenDer Gemeinderat beschließt das gemeindeeigene Feuerwehrhaus, Rheinstraße 25, Flur 23, Nr. 120/7, kostenfrei im Rahmen eines Übertragungsvertrages auf die Verbandsgemeinde Hachenburg zu übertragen.
Begründung: Die Ortsgemeinde Mündersbach ist Eigentümerin des Grundstückes in der Gemarkung Mündersbach, Flur 23, Nr. 120/7. Das Grundstück hat eine Größe von 2.057 m² und ist mit einem Feuerwehrhaus bebaut.
Bisher hat die Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde das Feuerwehrhaus entsprechend der Aufgabenübergangsverordnung vom 02.09.1974 auf der Grundlage einer Nutzungsvereinbarung unentgeltlich gegen Zahlung einer Bewirtschaftungskostenpauschale zur Verfügung gestellt und einen Teil des Gebäudes für gemeindliche Zwecke genutzt. Da die gemeindliche Nutzung weggefallen ist, schlägt die Verwaltung vor, das Grundstück mit dem nun ausschließlich für Brandschutzzwecke genutzten Gebäude auf die Verbandsgemeinde zu übertragen.
Die Übertragung erfolgt im Rahmen der geltenden Bestimmungen, da der Grundbesitz für Brandschutzzwecke (Feuerwehrgerätehaus) benötigt wird. Gemäß § 67 Abs. 1 Nr. 2 GemO nimmt die Verbandsgemeinde anstelle der Ortsgemeinde die Aufgaben für den Brandschutz wahr. Die zur Erfüllung dieser Aufgaben benötigten Einrichtungen gehen gemäß § 14 der Durchführungsverordnung zu § 67 GemO entschädigungslos auf die Verbandsgemeinde über. Auf den beigefügten Muster-Übertragungsvertrag wird verwiesen.

Vor Eintritt in den Tagesordnungspunkt 3 nahm das Ratsmitglied Michael Licht nach § 22 GemO ( Sonderinteresse) im Zuschauerraum Platz.
03. Ergänzungssatzung im Bereich "Gaßbitze":

Der Gemeinderat beschließt, dem vorgelegten Entwurf zum Erlass einer Ergänzungssatzung „Gaßbitze“ nach § 34 Abs. 4 zuzustimmen. Gleichzeitig wird beschlossen, die vorzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB in Form einer Auslegung der Planunterlagen für die Dauer einer Woche durchzuführen und die betroffenen Fachbehörden als Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB zu beteiligen.

04. Entwurf Bebauungsplan Ackern:

Der Planentwurf „Ackern“ des Büros Redlin/ Renz wurde vorgestellt und ausführlich beraten: Folgende Änderungsvorschläge sollen in den Entwurf eingebracht und berücksichtigt werden:
- Die Grundstückstiefe von 20 Meter in der Zeile zum Lärmschutzwall soll vergrößert werden, damit etwas mehr Abstand zur B 413 gewonnen wird.
- Eine Grundstücksgröße unter 550 m² wird als schwer verkäuflich angesehen; die Anzahl der Grundstücke zwischen 600 und 700 soll deshalb erhöht werden, auch wenn es weniger als 34 Bauplätze gibt.
- Statt der 2 Zuwegungen Richtung Kleinbahndamm (1 Fußweg und 1 Notausfahrt) sollen 3 Möglichkeiten geplant werden: in der Mitte die Notausfahrt; am südlichen und nördlichen Ende je ein Fußweg.
- Es soll geprüft werden ob zum Schutz der Landwirtschaft das Gebiet etwas verkleinert werden kann, bzw. eine Teilfläche als Mischgebiet ausgewiesen wird.

05. Einvernehmen zu Bauanträgen gem. § 36 BauGB

Der Gemeinderat beschließt das Einvernehmen zu dem
 Vorhaben: Neubau eines Mutterkuhstalles ( 15 x 25 Meter ) auf dem Grundstück: Gemarkung Mündersbach, Flur 2, Flurstücksnummer 6,

06. Aufforstungsmaßnahmen im Gemeindewald:

Revierleiter Dieter Jung schlägt dem Gemeinderat vor, die freien Flächen, die wegen des Fichtensterbens durch den Borkenkäferbefall entstanden sind, durch geeignete Maßnahmen wieder mit klimastabilen, standortgerechten Baumarten zu bewalden. Auf den freien Flächen wie z.B. Abteilung 16 (Unter der Steinrütsch, Richtung Höchstenbach) und Abteilung 4 ( Die Gickelsheck, Richtung Herschbach) sollen z.B. Stieleichen, gezogen aus Mündersbacher Saatgut, sowie Ahorn, Kastanien und weitere wärmestabilen Laubbaumarten gepflanzt werden. Wo Naturverjüngung vorhanden ist, soll dies genutzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die riesige Muffelherde im Zusammenwirken mit den Nachbarrevieren nach den Vorgaben der Unteren Jagdbehörde stark bejagt wird. Ebenso ist die Anzahl des Rehwildes gemäß den waldbaulichen Gutachten nach den Vorgaben der Abschussvereinbarung für Schalenwild für das Jagdjahr 2020/2021 zu reduzieren.

07. Widmung eines Feldweges

Der Gemeinderat beschließt die Widmung des gemeindeeigenen Feldweges: Gemarkung Mündersbach, Flur 4, Flurstücksnummer 27 zur Erschließung der nachliegenden Grundstücke: Flur 4 Flurstücksnummer 26 und 25 mit verbesserter Auffahrtmöglichkeit auf die Koblenzer Straße ( B 413 ) .

08. Übertragung der Verwaltung der Angelegenheiten der Jagdgenossenschaft Mündersbach auf die Gemeinde Mündersbach

Auf der Grundlage des § 11 Abs. 7 Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz (LJG) vom 10.07.2010 sowie übereinstimmender Beschlüsse der Genossenschaftsversammlung der Jagdgenossenschaft Mündersbach in der Sitzung am 27.07.2020 wird die folgende vertragliche Vereinbarung geschlossen:
(1) Die Jagdgenossenschaft überträgt die Verwaltung ihrer Angelegenheiten, mit Ausnahme des Erlasses oder der Änderung der Satzung sowie vorbehaltlich der nachstehenden Regelungen, widerruflich auf die Gemeinde für Rechnung der Jagdgenossenschaft. Der Gemeinderat stimmt der Übertragung der Verwaltungsangelegenheiten der Jagdgenossenschaft auf die Gemeindeverwaltung zu.

09. Einwohnerfragestunde: wurde nicht in Anspruch genommen.

10. Verschiedenes:

Ratsmitglied Kai Neuer erkundigte sich nach dem Stand der geplanten Anschaffungen:
- um den Kauf des Defibrillators kümmert sich Johannes Wolf (Wehrführer)
- um die Beschaffung des Verkehrsspiegel Einmündung Schulstraße in die Rheinstraße kümmert sich Sven Dönges (Mitarbeiter beim LBM)

Nichtöffentlicher Teil B:

Hier wurde über Grundstücksangelegenheiten, Pachtangelegenheiten und Steuerangelegenheiten beraten und beschlossen.

 

Waldbegang am 08.08.2020

Trotz Urlaubszeit und Sommerferien wurden Gemeinderat und Jagdvorstand zu einem Waldbegang eingeladen von Revierleiter Dieter Jung. Ihm war es gelungen einen Termin zu organisieren, an dem Jagdpächter, Jagdaufseher, Jagdvorstand, Revierförster, Ortsbürgermeister und Mitglieder des Gemeinderates sich über die Situation im ca. 500 ha großen Gemeindewald Mündersbach vor Ort informieren konnten. Waren die vom Borkenkäfer befallenen Fichtenwaldflächen den meisten bekannt, so konnte man sich ein aktuelles Bild von den Verbissschäden an den ca. 3400 neu gepflanzten Ahornbäumen und an der Naturverjüngung machen. Hier sind dringend Maßnahmen erforderlich, um die mehr als 80 Tiere umfassende Muffelherde zu bejagen. Bedeutet ein Mindererlös bei bis jetzt rund 15.000 fm Fichtenholz von ca. 65,00 € /fm einen gewaltigen finanziellen Verlust von 975.000,00 € für die Ortsgemeinde, hatte man bis jetzt noch die Hoffnung, dass man durch die überall vorhandene artenreiche Naturverjüngung von Rotbuchen, Eichen, Ahorn, Douglasien und Fichten zusätzliche Kosten für neue Pflanzen sparen könnte. Wenn dies erreicht werden, müssen unbedingt die Vorgaben der Unteren Jagdbehörde der KV in Montabaur umgesetzt werden. Hierzu ist eine intensive Bejagungszusammenarbeit mit den benachbarten, ebenfalls stark betroffenen Forstrevieren von Freirachdorf, Höchstenbach, Marienhausen, Maroth, Roßbach, und Welkenbach notwendig.

 

Der Platz um den Glascontainer ist kein Mülleimer

Durch die Bauarbeiten in der Untergasse konnte die LKWs der Entsorgungsfirmen einige Wochen den Grüncontainer und die Glascontainer nicht anfahren. Ich danke den mitdenkenden Mündersbacher, die ihren Rasenschnitt zu Hause im Garten zwischengelagert haben. Ebenso danke ich den Glasentsorgern, dass sie ihren Glasmüll zu Hause gesammelt haben, bis der volle Glasmüllcontainer geleert werden konnte. Kein Verständnis haben der Gemeinderat und auch viele Bürgerinnen und Bürger, dass Einige ihren Glasmüll außerhalb des Containers ablagerten. Der LKW Fahrer hat sicherlich keine Zeit, dass er die vielen Flaschen und Gläser einzeln aufsammeln kann. Also bitte den Glasmüll in den Container werfen und nicht davor oder dahinter ablegen.

 

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister