Mündersbach in alten Zeiten,

ein Rückblick in die Vergangenheit unseres Dorfes


Ein Rückblick in eine Zeit, in der.....
..... am rauschenden Bach Görg`s Mühle noch klapperte ....der Friedhof noch schlicht und einfach war
....Kinder und Schüler noch keine Designer-Kleidung trugen ....keine Traktoren, sondern Kühe die hölzernen Wagen zogen. Auch das "Pullfass" ist aus Holz.
....und Hühner und Kinder keine Scheu' voreinander hatten, und diese Vögel noch frei herum laufen durften

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Ein Rückblick in eine Zeit, in der.......
...eine Kleinbahn  Menschen, Tiere und Güter transportierte ....Mündersbach einen eigenen Bahnhof hatte mit "Warteraum und Güterschuppen"
 
 
Die rote Linie ist die Bahn, das lange Rechteck ist das Bahnhofsgelände. Rechts sehen Sie die heutige Forststraße mit dem damaligen Dorfteich. Hier wo der Dorfteich war, steht jetzt das Ursprungsgebäude der Fa. EWM
 
 

Hier fährt der feurige Elias in den Mündersbacher Bahnhof ein. Im Hintergrund das Haus Altgeld/Groll/Steup. Links liegt Altgelds weiße Wäsche auf der Bleiche. In Ermangelung chemischer Bleichmittel legte man die Wäsche auf die Wiese und begoss sie in Abständen aus der Blechgießkanne mit Wasser. Die Sonne sorgte dann für das

strahlende Weiß, so strahlend wie die Sonne.

 .....würden Werbefritzen damals gesagt haben, so es sie gegeben hätte.

 

Mehr über die Kleinbahn finden Sie unter www.eisenbahnarchiv-westerwald.de/ksh.htm

 

Die Kleinbahn fuhr von 1901 bis 1951 zwischen Selters und Hachenburg. Ab 1951 nur noch zwischen Selters und Herschbach. 1960 wurde der Betrieb ganz eingestellt. Im Güterverkehr förderte diese Bahn vor allem Quarzit aus den Herschbacher Steinbrüchen. Im Zweiten Weltkrieg wurden auf Flachwagen auch die Milchkannen der Landwirte zu den Molkereien in Hachenburg und Selters transportiert, wobei die Lokomotive durch diese zusätzliche Belastung oft an die Grenze ihrer Leistung geriet. Vor allem die Steigung von Höchstenbach nach Mündersbach war dann nur unter großem Schnaufen, und im Schritttempo möglich.
 

Mellichbock und Britzenzaun.... 

 
Hinweis: Einige Bilder von alten Gebrauchsgegenständen habe ich im Museum der Oberwaldschule in Selters fotografiert. Dieses Museum zum Anfassen und Begreifen zeigt unter dem Motto "Leben früher und heute" das Landleben aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ein kleines aber feines Museum mit liebevoll von Anja Göbel und Dr. Uli Jungbluth zusammengetragenen und dargebotenen Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen der damaligen Zeit. Dieses Museum ist während der Sommermonate, von Juni bis Oktober, an jedem 1. Sonntag im Monat von 14-17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. E-Mailkontakt zur Museumsleitung goebeljungbluth@aol.com, Telefon: 02626-141660.
 

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Letzte Bearbeitung am Montag, 01 März 2010